Erfolgreicher Projektabschluss „Smart und Cool im Spreewald“

Was tun gegen drohende ErnteausfälleWie kann Digitalisierung da helfen? 

Gurken sind empfindliche Pflanzen. Schon zwei Tage ohne Wasser können im Sommer zu erheblichen Verlusten führen. Auf dem Biohof Schnöneiche, welcher von Christoph und Heinz-Peter Frehn bewirtschaftet wird, werden neben den beliebten Spreewald-Gurken, auch Dill, Öllein, Topinambur und vieles mehr angebaut. Aber gerade beim Gurkenanbau haben bereits kleine Unregelmäßigkeiten in der Bewässerung große Folgen und es kann zu Ernteausfällen kommenJedoch lassen sich regelmäßige Ausfälle der Wasserpumpen aufgrund von Verschmutzung oder Defekten nicht ausschließen.  

Nach ergebnisoffenen Analysen, Interviews und verschiedenen prototypischen Lösungsansätzen, konnte das Ziel schließlich klar formuliert werdenDie Entwicklung eines Überwachungssystems für die Wasserpumpen. Wir haben mit dem Unternehmen dafür zwei Prototypen entwickelt. Sensoren messen an den Wasserpumpen, u.a. wie viel Wasser aktuell fließt. Ein Prototyp schickt eine SMS, wenn die Sensordaten nicht im Normbereich liegen. Der zweite Prototyp ist eine App, in der man einen Überblick über sämtliche Pumpen hat. Tritt ein Fehler auf, so schickt die App eine Nachricht und die zuständigen Personen werden sofort informiert. Dank der genauen Lokalisation kann schnell reagiert und eingegriffen werden. So wird die Wasserversorgung der Pflanzen verlässlicher und Ernteausfälle können reduziert werden.  

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier. 

Das gesamte Vorhaben geschieht in enger Zusammenarbeit mit den brandenburgischen Handwerkskammern, Verbänden, der Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg (WFBB) und dem Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg.